Der Bomber in Berlin-Köpenick

Gerd M�ller

Es hat alles nichts gebracht. Auch nicht die Mitnahme der Fußballerlegende Gerd Müller, der heute als Co-Trainer eine desaströse Leistung der zweiten Mannschaft des FC Bayern München miterleben musste. 4:1 verloren die Süddeutschen gegen den 1. FC Union Berlin, der zu jeder Zeit das Spiel beherrschte und nebenbei noch einige hochkarätige Chancen vergab. Schade für die Berliner nur, dass es sich nicht um ein Pflicht-, sondern nur um ein Testspiel handelte. Einige herausragende Paraden und das Halten eines Elfmeters machten den Berliner Torhüter Michael Hinz in meinen Augen zum Spieler des Tages.
Die Tore für die Ostberliner schossen vor 2012 zahlenden Zuschauern Nico Patschinski (6.), Mannschaftskapitän Daniel Schulz (35.) sowie der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Karim Benyamina (72./80.). Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Bayern schoss in der 27. Minute Daniel Sikorski.
Doch Müller dürfte nicht nur mit negativen Eindrücken in die bayerische Landeshauptstadt zurückreisen. Viele Berliner fragten nach einem Autogramm des einstigen Stürmerstars und ließen sich mit ihm fotografieren, was dem inzwischen 62-Jährigem nicht unangenehm zu sein schien und immer wieder ein Lächeln auf sein Gesicht brachte.

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