Der Tag der Hertha

Mommsenstadion

Der Sieg der Profis von Hertha BSC Berlin über Arminia Bielefeld gestern war ja mal wieder mehr als schmeichelhaft. Ebenso wie während der letzten Heimspiele war auch diemal keinerlei Taktik zu erkennen. Es sei denn, man betrachtet Stillstand und Bewegungslosigkeit, Rückspiele und Fehlpässe genau als eine solche. In der Nachspielzeit erzielte der erst in der Winterpause nach Berlin gekommene Raffael für die äußerst schwach spielenden Haupstädter mit viel Dusel das einzige Tor zum 1:0 Endstand. Verwunderlich, das die Fans daraufhin fast durchdrehten, lässt die bisherige Leistung doch wenig Hoffnung für die nächsten Spiele.

Ganz anders dagegen die A-Jugend des Bundesligaclubs. Während man gegen die Gleichaltrigen von Magdeburg vor einer Woche noch ein sicher geglaubtes Spiel mit allerlei Fahrlässigkeiten verspielte, gab man gestern beim Lokalderby gegen Tennis Borussia Berlin zu keiner Zeit das Zepter aus der Hand. Nur durch einen Foulelfmeter erzielten die Borussen im heimischen Mommsenstadion den Anschlusstreffer. Eine zweite derartige Möglichkeit, die zum zwischenzeitlichen Ausgleich hätte führen können, vergab man. Die beiden Treffer für Hertha erzielte Marvin Knoll.

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