Unglaublich schnell

Auch Lob muss sein. Am Donnerstag habe ich bei Kabel Deutschland Telefon und Internetanschluss bestellt, am Freitag kam der Techniker und hat alles installiert, alle notwendigen Geräte dabei gehabt, war freundlich und zuvorkommend, hat alles auf die Funktionalität hin überprüft. Es läuft. Wahnsinn! Wenn jetzt auch noch die Qualität einwandfrei ist, dann sage ich: Respekt!

links for 2008-03-29

Übereifer

„Im Übereifer hat er über das Ziel hinausgeschossen.“ Diesen Satz liest und hört man des öfteren. Übereifer geht in der Regel nach hinten los. Der eingesetzte Eifer hat zwar meist zu Beginn ein edles Ziel, alles soll äußerst korrekt gemacht werden, doch es gibt auch ein Zuviel. Mit diesem Zuviel tritt man Freunden und Kollegen auf die Füße, übergeht sie, macht Dinge, die noch nicht abgesprochen waren und die andere vielleicht anders sehen. Gerade nach Fehlern neigen manche Menschen zu Übereifer. Sie wollen ihre Sache nun besonders gut machen und alte Fehler wieder glattbügeln, um ihre Reputation wieder her zu stellen. Dabei wäre es genau in derartigen Moment richtig, cool zu bleiben. Den Fehler, einsehen und zugeben, keine Frage. Den Fehler in Zukunft vermeiden, logisch. Fehler werden allerdings immer passieren, sie gehören zum Alltag und zu allen Beziehungen und Aufgaben. Doch übertriebener Aktionismus ist bestimmt nicht der richtige Weg.

links for 2008-03-23

Fragen nach dem heutigen Hertha-Spiel

  1. Ist Bewegungslosigkeit während des Spiels tatsächlich ein Weg zu sportlichem Erfolg?
  2. Wenn man sich schon zur Bewegungslosigkeit entschließt, sollte das dann nicht erst nach einer komfortablen Führung geschehen und nicht gleich zu Beginn des Spiels?
  3. Sind Rückspiele ein geeignetes Mittel, um Tore zu schießen?
  4. Ist es eine starke Teamleistung, sich seinem Mitspieler nicht anzubieten?
  5. Sollte man sich nicht nach einem weiteren Stürmer umsehen, da ohne Marko Pantelic im Sturm rein überhaupt nichts läuft?
  6. Ist Jaroslav Drobny tatsächlich eine würdige Nr. 1 im Tor?
  7. Muss man Patrick Ebert wirklich Ecken und Freistöße schießen lassen, die keinerlei Gefahr für den Gegner bedeuten, da sie bei keinem Mitspieler ankommen?
  8. Will man seinen Fans wirklich eine so desaströse Leistung wie in der 1. Halbzeit bieten?
  9. Schafft es Lucien Favre, seinen Spielern seine Fußballphilosophie zu vermitteln?
  10. Falls er es schafft, ist es dann die richtige Philosophie?

Hertha hat gegen den FC Schalke 04 1:2 verloren. Trotz einer besser gespielten zweiten Hälfte, steht Hertha BSC Berlin in der Tabelle genau in dem Bereich, in den es gehört – vielleicht sogar noch zwei Plätze zu hoch.

Frohe Ostern!

Ich wünsche allen Lesern frohe Ostern und noch erholsame Feiertage!
Lassen Sie es sich gut gehen.

Erfurt-Fans versauen Union Berlin die Partie

Genauso kann man es sagen. Denn die ersten 25 Minuten spielten die Berliner ein sehenswertes Powerplay, dem der FC Rot-Weiß Erfurt wenig entgegen zu setzen hatte. Nach Handspiel eines Erfurter Spielers im eigenen Strafraum entschied Schiedrichter Stefan Trautmann dann in der 25. Minute auf Strafstoß. Marco Gebhardt verwandelte souverän zum 1:0 für Berlin. Ein Zustand, den die Spieler akzeptierten, die Thüringer Fans nicht. Es kam zu Ausschreitungen im Erfurter Fanblock, Leuchtkörper wurden gezündet, Gegenstände flogen auf den Platz, die Polizei musste einschreiten. Die Situation eskalierte derart, dass Trautmann sich zu einer zehnminütigen Spielunterbrechung gezwungen sah.

 

nasser Fu�ballplatz

 

Nach der Zwangspause hatte Berlin leider sein Konzept verloren und Erfurt schaffte es durch Rockenbach da Silva, noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen.

Der Seitenwechsel brachte auch keine Änderung – zumindest  in den ersten zehn Minuten. Insgesamt wurde das Spiel härter, zahlreiche Fouls ließen kaum noch flüssige Kombinationen zu. Doch die Berliner fingen sich und übten bald wieder verstärkt Druck auf das Erfurter Tor aus. Das Siegtor alleine wollte nicht fallen. Entstand von daher: unentschieden, 1:1.

Eilantrag in Sachen „Vorratsdatenspeicherung“ teilweise erfolgreich

„Der Antrag der Beschwerdeführer, §§ 113a, 113b TKG im Wege der einstweiligen Anordnung bis zur Entscheidung über dieVerfassungsbeschwerde außer Kraft zu setzen, hatte teilweise Erfolg.
Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts ließ die Anwendung von § 113b TKG, soweit er die Verwendung der gespeicherten Daten zum Zweck der Strafverfolgung regelt, bis zur Entscheidung in der Hauptsache nur modifiziert zu. Aufgrund eines Abrufersuchens einer Strafverfolgungsbehörde hat der Anbieter von Telekommunikationsdiensten die verlangten Daten zwar zu erheben und zu speichern. Sie sind jedoch nur dann an die Strafverfolgungsbehörde zu übermitteln, wenn Gegenstand des Ermittlungsverfahrens eine schwere Straftat im Sinne des § 100a Abs. 2 StPO ist, die auch im Einzelfall schwer wiegt, der Verdacht durch bestimmte Tatsachen begründet ist und die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise wesentlich erschwert oder aussichtslos wäre (§ 100a Abs. 1 StPO). In den übrigen Fällen ist von einer Übermittlung der Daten einstweilen abzusehen.“

In der Begründung heißt es:

„In dem Verkehrsdatenabruf selbst liegt ein schwerwiegender und nicht mehr rückgängig zu machender Eingriff in das Grundrecht aus Art. 10 Abs. 1 GG (Schutz des Telekommunikationsgeheimnisses). Ein solcher Datenabruf ermöglicht es, weitreichende Erkenntnisse über das Kommunikationsverhalten und die sozialen Kontakte des Betroffenen zu erlangen.“

(Quelle: Bundesverfassungsgericht)

Zeitgemäßes Kommunikationsmittel?

DisketteLieber Verlag, der Du mir gestern als Presseinformation eine Diskette geschickt hast,
gerade Du solltest doch wissen (immerhin taucht der Begriff Marketing in Deiner Firmierung auf, im Claim die Begriffe dynamisch und leistungsorientiert), dass Disketten heute nicht mehr das geeignete Mittel sind, um Informationen zu versenden. Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Vor allem dahingehend, dass in vielen Rechnern überhaupt keine Diskettenlaufwerke mehr vorhanden sind. Wenn Du aber trotzdem auf diese nostalgische Art von Kommunikation stehst, dann solltest Du die Diskette wenigstens so verpacken, dass sie auf dem Weg zu mir nicht derartig ramponiert wird, dass selbst Diskettenlaufwerke keine Chance mehr haben, sie zu lesen. So hat die Mitteilung leider nur noch einen Weg vor sich. Und der war bestimmt nicht von Dir intendiert.

Noch einmal zum Thema: Arbeiten von zu Hause

Im August letzten Jahres habe ich auf die von Marcel Widmer aufgestellten sieben Regeln für das Arbeiten von zu Hause hingewiesen. Nun hat sich auch Jochen Mai der Thematik angenommen und 42 Tipps für besseres Arbeiten im Homeoffice formuliert. Er gibt sowohl Tipps zur Ausstattung des Arbeitsplatzes als auch zur Arbeitstaggestaltung und Produktivität. Auch wenn jeder Einzelkämpfer für sich selbst den besten Weg finden muss, finde ich derartige Tipps immer sehr anregend. Denn Verbesserungen und Nachjustierungen an der eigenen Arbeitsorganisation können immer vorgenommen werden.

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