Heute: Der 1. FC Union Berlin spielt gegen Eintracht Braunschweig

Die Tabellensituation ist denkbar knapp. Der 1. FC Union Berlin, momentan Tabellenerster der Regionalliga Nord, hat gerade mal drei Punkte Vorsprung auf den Neunten und Zehnten, die zudem noch ein Pflichtspiel im Rückstand sind. Alles andere als ein Sieg heute gegen Eintracht Braunschweig (Tabellenplatz 12) könnte den erst kürzlich aufgekommenen Traum über einen Aufstieg in die 2. Bundesliga also erst einmal wieder begraben. Wir werden sehen, wie die Ostberliner mit dem Druck und ihrer Favoritenrolle umgehen werden.

Alte Försterei in Berlin Köpenick

Die Lage zum Stadion der Eisernen, der Alten Försterei, bleibt dagegen weiter angespannt. Wie verschiedene Medien in der letzten Woche berichteten, könnte das marode Stadion Union nicht nur die Lizenz für die 2. Liga, sondern auch die für die ab der nächsten Saison neu eingeführte 3. Liga kosten. Der Plan, dass renovierungsbedürftige Stadion für einen symbolischen Euro zu kaufen, ist gescheitert. 1,89 Millionen Euro hat der Berliner Senat als Kaufpreis festgelegt. Ungerechtfertigt, müssen nach Angaben von bild.de doch erst einmal 17 Millionen in die Modernisierung gesteckt werden. Und ins Olympiastadion wolle man verständlicherweise nicht umziehen. Doch bis Ende April will der DFB eine verbindliche Sanierungszusage. Über die Zukunft der Mannschaft entscheidet also nicht alleine der sportliche Erfolg. Schade.

Nachtrag:
Das Spiel endete unentschieden 2:2 (0:2). Union Berlin verlor damit die Tabellenführung und belegt vorerst den dritten Tabellenplatz.
Die Tore für Braunschweig schossen Andr Schembri (19. Minute) und Lars Fuchs (43.). Den Anschlusstreffer für Berlin erzielte Dustin Heun (52.) bevor Marco Gebhardt in der 55. Minute einen Foulelfmeter für Berlin erfolgreich einschoss.

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