Klares Bekenntnis zur „Alten Försterei“?

Von einem klaren Bekenntnis zum Stadion des 1. FC Union Berlin, der „Alten Försterei“, ist da in einer gemeinsam veröffentlichten Presseerklärung vom Berliner Fußball-Verband, dem Verein, Vertretern des Bezirks Treptow-Köpenick sowie der Senatsverwaltung für Inneres und Sport am Freitag die Rede. Doch was ist dieses Bekenntnis wert, erteilte doch Innen- und Sportsenator Ehrhart Körting gerade einen Tag zuvor im Abgeorndetenhaus den millionenschweren Sanierungsplänen eine Absage?

Alleine der Bezirk als Eigentümer des Stadions wird nun erst einmal 300.000 Euro in die Anlage investieren, um wenigstens die Auflagen des Deutschen Fußball-Bundes für einen Spielbetrieb in der 3. Liga weitestgehend zu erfüllen. Das wird allerdings nicht reichen, kann nur ein Teil eines größeren Fahrplans sein, wie Union-Präsident Dirk Zingler betonte. Denn nur wenn alle drei Parteien an einem Strang ziehen, wird das Vorhaben „Alte Försterei“ erfolgreich beendet werden können. „Das Land Berlin muss sich seiner Veranstaltung stellen und den Bezirk Treptow-Köpenick unterstützen“, sagte Zingler in der Halbzeit des Regionalligaspiels gegen den SV Babelsberg 03 gegenüber dem RBB.

Nachtrag:
SV Babelsberg 03 – 1. FC Union Berlin 0:3 (0:2)
Christian Stuff (14.) 0:1
Dustin Heun (43.) 0:2
Dustin Heun (66.) 0:3

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