Erfurt-Fans versauen Union Berlin die Partie

Genauso kann man es sagen. Denn die ersten 25 Minuten spielten die Berliner ein sehenswertes Powerplay, dem der FC Rot-Weiß Erfurt wenig entgegen zu setzen hatte. Nach Handspiel eines Erfurter Spielers im eigenen Strafraum entschied Schiedrichter Stefan Trautmann dann in der 25. Minute auf Strafstoß. Marco Gebhardt verwandelte souverän zum 1:0 für Berlin. Ein Zustand, den die Spieler akzeptierten, die Thüringer Fans nicht. Es kam zu Ausschreitungen im Erfurter Fanblock, Leuchtkörper wurden gezündet, Gegenstände flogen auf den Platz, die Polizei musste einschreiten. Die Situation eskalierte derart, dass Trautmann sich zu einer zehnminütigen Spielunterbrechung gezwungen sah.

 

nasser Fu�ballplatz

 

Nach der Zwangspause hatte Berlin leider sein Konzept verloren und Erfurt schaffte es durch Rockenbach da Silva, noch vor der Pause den Ausgleich zu erzielen.

Der Seitenwechsel brachte auch keine Änderung – zumindest  in den ersten zehn Minuten. Insgesamt wurde das Spiel härter, zahlreiche Fouls ließen kaum noch flüssige Kombinationen zu. Doch die Berliner fingen sich und übten bald wieder verstärkt Druck auf das Erfurter Tor aus. Das Siegtor alleine wollte nicht fallen. Entstand von daher: unentschieden, 1:1.

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