Mist! Der Sprung auf einen Aufstiegsplatz wurde verduselt.

1. FC Union Berlin gegen Wuppertaler SV

Lange Zeit sah es gestern so aus, als würde es der 1. FC Union Berlin am 30. Spieltag der Regionalliga Nord erneut auf einen Aufstiegsplatz zur 2. Bundesliga schaffen. Mit 1:0 in der 1. Halbzeit durch Mannschaftskapitän Daniel Schulz in Führung gegangen, dominierte der Hauptstadtverein auch im Rest der ersten Spielhälfte das Spielgeschehen. Ein weiterer Treffer wollte den Rot-Weißen allerdings nicht gelingen, mehrmals scheiterte man kurz vor der Torlinie.

In der zweiten Halbzeit drehten die Gäste dann erst einmal auf, schafften es aber nicht, die Abwehrreihen der Berliner zu durchbrechen. Ein Konter durch Union in der 67. Minute, an dessen Ende Karim Benyamina alleine auf den Wuppertaler Torwart Christian Maly zulief, hätte stattdessen den vorzeitigen Sieg bedeuten können, endete aber mit einem Pfostenschuss. Durch eine Unkonzentriertheit in der Abwehr und einiges Gewirr im Strafraum war es dann der Wuppertaler SV Borussia, der zu einem schmeichelhaften Ausgleich durch Mahir Saglik in der 77. Spielminute kam.
Die Gastgeber drehten zwar noch einmal so richtig auf, man merkte ihnen dann, dass sie die drei Punkte unbedingt in Berlin halten wollten. Doch das letzte Quentchen Glück fehlte, der Ball wollte einfach nicht in den Kasten.

Trotz Überlegenheit verschenkte Union also zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg und schaffte es zum dritten Mal in Folge nicht, zu Hause zu gewinnen.

Nächste Woche geht es nach Bremen, dem viertplatzierten Verein in der Liga, die nur einen Punkt hinter den Berlinern liegen. Es wäre schön, wenn man es schaffen würde, sich von diesen ein wenig abzusetzen.

Was die Stadionfrage betrifft, so schrieb der Tagesspiegel diese Woche, dass Innensenator Ehrhart Körting sagte, dass die Alte Försterei „höchstwahrscheinlich“ für Dritt- und Zweitligaspiele erhalten bleibe.

Be Sociable, Share!

Kommentare

Leave a Reply