Wie verhalten in der Krise?

Ich habe mich in der letzten Zeit auch des öfteren gefragt, wie und ob sich die momentane Finanzkrise auf meine Arbeit bzw. Auftragslage auswirkt und wie ich mit der Situation umgehen kann. Auch wenn ich noch keine direkten Folgen feststellen konnte, die Ratschläge von Svenja Hofert in ihrem Karriereblog kamen heute richtig, da sie sich ebenfalls Gedanken darüber gemacht hat. Und die kann ich auch als Freiberufler nutzen. Nur nicht den Kopf verlieren!

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Kommentare

2 Responses to “Wie verhalten in der Krise?”

  1. Andreas on März 31st, 2009 01:17

    Ich denke auch den Kopf verlieren ist nun vollkommen fehl am Platz. Wichtig erscheint mir jetzt sich zu diversifizieren, soll heißen nach weiteren Geschäftsfeldern sich umzuschauen.

    Wo kann man noch Umsatz machen, der auch Gewinn erwirtschaftet. Der Asiatische Wirtschaftsraum wird nun langsam zum Motor der Weltwirtschaft.

    Kann man Dienstleistung oder Produkte anbieten die dort nach der Krise gefragt sein werden.

    Mit den eignen Produkten und Dienstleistungen jetzt verstärkt in die Werbung gehen. Jetzt einfach vorsorgen falls doch ein Umsatzeinbruch kommen sollte.

    Meine Werbung habe ich komplett überarbeitet und der Umsatz zieht langsam aber sicher wieder an.

    Jetzt Rücklagen Bilden auch wenn schwache Monate dabei sind jeden Monat 400-500 Euro zurück stellen. Sollte die Krise Dicker kommen als Sie eh schon ist ist man für eine Gewisse Zeit von Banken unabhängig mit seinem Betrieb. Rücklagen sollte eh für jeden Freiberufler/Selbständigen jetzt ein Credo sein. Es muss ja nicht gleich alles gestrichen werden, aber man kann ja den biblischen Zehnten zurück legen auf ein Sparkonto.

    Eigenkapital was seit Jahren ungenutzt ist jetzt bei E-bay abstoßen und zu Barem machen und auf das gleiche Konto legen.

    Im Einkauf gucken ob es nicht irgendwo noch günstiger geht als es eh schon ist. Das bringt den Umsatz auf trapp und steigert eventuell den Gewinn.

    Ja, positiv denken die Krise wird nicht ewig dauern. Wie kann man sich schon richtig positionieren für die Zeit danach. Die Leute werden eher zögerlich wieder mehr Geld ausgeben. Was kann man tun um hier richtig da zu stehen.

    Die Gewinne werden nach der Krise nicht mehr die gleichen sein wie vor der Krise….ich vermute das sich Preise langfristig eher unten bewegen werden.

    Kurz und knapp jetzt die 2-3 Jahre nutzen die diese Krise sicherlich in Anspruch nimmt um sich Fit für die Zeit danach zu machen.

    Eine Idee wäre auch mal mit Kunden reden was die überhaupt wünschen wie deren Kaufverhalten derzeit ist. Und was Sie machen würden wenn die Krise ein Ende nimmt.

    Vielleicht nimmt die Krise ja auch schneller ein Ende als wir alle glauben. Auch Experten haben schon oft daneben gelegen.

    Andreas

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    Christoph Berger Reply:

    Andreas, Sie sprechen viele Punkte an, die nach meiner Meinung sowieso zum alltäglichen Geschäft dazugehören sollten. Gerade der von Ihnen angesprochene Punkt, mal mit dem Kunden zu reden, ist meiner Meinung nach unerlässlich für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Ohne dies werden Beziehungen über kurz oder lang ohnehin scheitern – mit oder ohne Krise, sowohl geschäftlich als auch privat.

    Ebenso sehe ich es mit dem Punkt, kostengünstig einzukaufen. Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein, insofern die Qualität stimmt.

    Befolgt man diese Punkte, dann hat man möglicherweise auch in Krisenzeiten weniger Probleme, weil die Geschäftspartner genau wissen, was sie an einem haben, dass sie sich verlassen können.

    Wer allerdings jetzt erst damit anfängt, Rücklagen zu bilden, könnte vielleicht schon etwas spät dran sein. Dies hätte man in den guten Zeiten machen sollen. Sie haben aber recht: Wenn jetzt noch die Einkünfte stimmen, dann ist ein später Start immer noch besser als es ganz zu lassen.

    Was den Verkauf ungenutzter Dinge bei E-Bay betrifft, so sehe ich die Sache etwas skeptisch. Wer es jetzt nötig hat zu verkaufen, dem steht das Wasser schon bis zum Hals. Ich denke, dass es bessere Zeiten zum Verkaufen gibt, die Preise momentan nach unten gehen, weil sich derartige Gedanken viele machen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte man seine Wertgegenstände bei sich behalten.
    Möglicherweise sollte man sich dagegen eher auf Einkaufstour begeben, da es viele Dinge zum Schnäppchenpreis geben könnte.

    Das die Krise schneller endet als erwartet, glaube ich ebenfalls nicht. Ich würde die Situation eher mit einem Eisberg vergleichen. Der Großteil befindet sich noch unter Wasser und wird erst mit der Zeit erforscht werden.

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