Karrieren sagen noch nichts ber das Fhrungsverhalten
Wie sagte doch ein Professor auf einer Konferenz zum Thema Compliance provozierend: “Htten wir mit so mancher Fhrungskraft privat zu tun, wrden wir sie schnell als Psychopathen abtun.” Was er damit meinte, ist die Tatsache, dass beruflicher Aufstieg in der Regel auch mit Mitarbeiterfhrung einhergeht – auch wenn so mancher Fhrungskraft dazu die psychologische Kompetenz fehlt. So dominieren zahlenorientierte Fhrungskrfte die Unternehmen, denen es vor allem um kurzfristigen Erfolg und Leistung geht. Ihr Hauptproblem: Auch wenn sie analytisch geprgt sind, schnell denken und Projekte initiieren knnen, sie sind ungeduldig, knnen nur schwer zuhren und interessieren sich weniger fr die Umsetzung der Projekte. Frderung, Motivation und die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter sind somit weniger ihr Ding.
Fhrungskrfte knnen also, fehlt ihnen das Einfhlungsvermgen, auf ihr Umfeld zerstrerisch wirken. Manches Unternehmen trennt deshalb Aufstieg und Fhrung voneinander. Aufstieg muss nicht unbedingt mit Personalfhrung zusammenhngen. Mitarbeiter werden konsequent auf zuknftige Aufgaben vorbereitet. Passt es mit der Mitarbeiterfhrung nicht, so bekommen sie trotz allem die Mglichkeit, Karriere zu machen und aufzusteigen. Sie machen eine Fachkarriere, die von der Vergtung und dem Image den herkmmlichen Karrieren in nichts nachsteht.
Kommentare
Leave a Reply