Abseits vom Schuss

Es ist zwar schade, aber an manchen Orten ist es mehr als verständlich, dass sie aufgrund ihrer Schönheit viele Menschen anziehen. Volle Busse kommen an, Souvenirstände säumen die Wege, Cafés bieten Snacks und manchmal gibt es gleich vor Ort eine Herberge. Und dann lässt man sich mit dem Besuchertross treiben und vergisst vielleicht sogar irgendwann all das Tamtam um sich herum, nimmt nur noch den eigentlichen Ort wahr. Froh waren wir aber trotzdem, noch die Kraft zu haben, uns von der Masse entfernen zu können, in die Tiefe der kühlen Waldtäler zu tauchen und unsere eigenen Wege zu gehen.

Wir liefen von Rathen hinauf zur Bastei und von dort nach Rathewalde. Weiter ging es durch den Amselgrund bis zum Höllengrund. Den Pionierweg entlang. Wir passierten das Buttermilchloch und kamen über den Knotenweg zur Teufelsbrücke, die unterhalb von Hohnstein liegt. Wir wanderten das Polenztal hinunter bis knapp hinter die Polenztalwächter. Über den Mordgrund, den Füllhölzweg und den Koppelgrund kamen wir wieder nach Rathen.

Am zweiten Tag liefen wir von Hinterhermsdorf durch das Kirnitzschtal.

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