Hardfacts von der Dreamforce 2010 in San Francisco

Neben all den Erlebnissen, die bei solch einem Event auftreten und mit der Reise verbunden sind, gab es natürlich auch Fakten, die Salesforce verkündete und die ich hier noch kurz in Stichpunkten zusammenfasse.

  1. Chatter wird es auch in einer kostenlosen Version geben
    Um diese Version nutzen zu können, muss man sich allerdings eine Salesforce-Lizenz besorgen oder aber von einem lizensierten Anwender eingeladen werden. Die Chatter-Free-Version ist auch nur mit einigen Grundfunktionen ausgestattet. Die erweiterte Variante, Chatter Plus, kostet 15 Euro pro Monat und Anwender.
    Das Kommunikationstool Chatter, Salesforce spricht von einem Kollaborationstool, weißt viele Parallelen zu Facebook auf, ist jedoch auf den Geschäftsbetrieb ausgerichtet. Mitarbeiter legen Profile an und stellen ausgesuchten Kollegen relevante Informationen, zum Beispiel zu Kunden, zur Verfügung – in Echtzeit.
  2. Datenbank für Cloud Computing
    Datenbanken wandern in die Cloud, das ist die Idee, die hinter Database steckt. Entwickler können ihre Applikationen in Java, C#, Ruby, PHP und anderen Programmiersprachen schreiben und auf jeder Plattform betreiben. Auch die Wahl der Endgeräte ist nicht eingeschränkt. 2011 soll das Angebot zur Verfügung stehen.
  3. Salesforce kauft Heroku
    Für 212 Millionen US-Dollar kauft Salesforce den erst drei Jahre alten „Ruby on Rails„-Spezialisten Heroku. Ende Januar 2011 soll die Akquise abgeschlossen sein. Heroku entwickelt Cloud-Anwendungen. Ein stolzer Preis, Heroku beschäftigt gerade mal 20 Mitarbeiter.
  4. Remedyforce
    Zusammen mit BMC Software bietet Salesforce nun einen Helpdesk in Sachen IT-Management an.
  5. Siteforce und Appforce
    Diese beiden Clouds erweitern Force.com. Unternehmensinterne Anwendungen sollen mit Hilfe von Appforce schneller und unkomplizierter umgesetzt werden, Siteforce ist ein Online-Tool zur Erstellung und Pflege von Webseiten. Mit einer Drag-and-Drop-Funktion lassen sich Webseiten relativ unkompliziert gestalten.

So, das waren die großen Ankündigungen. Wie sich das alles entwickeln wird, muss sich zeigen. Vieles von dem Vorgestellten startet erst in den nächsten Monaten. Dann wird man auch sehen, wie es angenommen wird. Salesforce ist zumindest davon überzeugt, dass der Cloud die Zukunft gehört und Desktop- und Serverlösungen überholt sind. Selbstbewusst verkündet man, dass Oracle, SAP und Microsoft nur deshalb so gereizt reagieren, da sie ihre Geschäftsmodelle bedroht sehen und sich krampfhaft an der Macht halten wollen.

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