Fachkräftemangel: DIHK fordert politische Initiative

Die Eltern sind ja schwer zur Rechenschaft zu ziehen, Kinder können und sollen nicht für deren Verhalten büßen, daher ist es die Politik, von der der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mehr Initiative in Bezug auf die Ausbildung junger Menschen fordert – Sorgenkind Nr. 1 sei die Qualifikation der Schulabgänger heißt es im Newsletter 03 (PDF) vom 26.01. diesen Jahres.

Laut der Wirtschaftsvertretung kann jedes dritte Unternehmen offene Stellen zwei Monate oder länger nicht besetzen, was die Entwicklung der Unternehmen verlangsame. Und die Unternehmen selbst würden schon einiges machen, um diesen Missstand zu reduzieren – es werde an der Arbeitgeberattraktivität gearbeitet, z.B. Vereinbarkeit von Familie und Beruf, das Potenzial älterer Mitarbeiter sei erkannt worden, altersorientierte Personalpolitik, außerdem werde aus- und weitergebildet.

Doch gegen die hohe Schul- und Studienabbrecherquote und gegen die mangelnde Ausbildungsreife müsse die Politik etwas tun. Das Ganztagsschulangebot müsse ausgebaut, die Abbrecherquote reduziert, die Berufsorientierung gestärkt und die Vermittlung von Arbeitslosen verbessert werden. Gerade bei letztgenanntem Punkt bestehe trotz bereits guter Resultate noch Potenzial, im Bereich der Betriebsnähe.

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