Unterwegs in Brandenburg: Döberitzer Heide

Es sind nur 25 Minuten vom Potsdamer Platz mit der Regionalbahn in Richtung Westen, am Bahnhof Dallgow-Döberitz steige ich aus. Der Weg zur Döberitzer Heide ist von Beginn an ausgeschildert, nach etwa 30 Minuten habe ich den 22 kilometerlangen  Rundwanderweg um die Wildniskernzone des Naturschutzgebiets erreicht.

2004 hat die Heinz Sielmann-Stiftung das 3.600 Hektar-Gebiet, einen ehemaligen Truppenübungsplatz – die militärische Nutzung des Geländes begann schon 1713 mit ersten Truppenübungen unter Friedrich Wilhelm I – erworben.

Da ich den direkten Weg an den Zäunen der Kernzone entlang wähle, komme ich mir ein bisschen so vor, als würde ich Patrouille laufen, für die Tiere ist es aber sicher ein Segen, dass Wanderer nicht die Chance haben, überall hinzukommen. Dafür gibt es im Süden einen Aussichtsturm, im Norden ein Info-Center und Natur Erlebnis Camp.

Mit etwas Glück hätte ich Rothirsche, Wisente, europäische Bison, oder Przewalski-Pferde sehen können. Leider hatte ich kein Glück, trotzdem aber Spaß und viel Bewegung in eisiger Luft – die Wanderjacke hat sich bewährt.

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