Sportplätze: BSC Blankenheim 1920

Am Abend zuvor hatten wir in einer unsäglich schlechten Dönerbude in der Lutherstadt Eisleben Pizza gegessen. Eines meiner Lieblingsgerichte war durch haufenweise Gouda verhunzt werden, der mir daraufhin schwer im Magen lag. Während wir in dem Imbiss gesessen hatten und wenigstens das Hungergefühl vertrieben haben, hatte es angefangen zu schneien.

Bald würden wir Sangerhausen passieren. An der Stelle hat man etwa die Hälfte des Weges von Frankfurt am Main nach Berlin hinter sich – reist man mit Regionalzügen. Am Bahnhof Sangerhausen muss man auf diesem Weg dann umsteigen – es ist einer der leblosesten Bahnhöfe, die ich je gesehen habe.

Als wir vor Silvester mit der Bahn nach Berlin fuhren, mussten hier einige Reisende zurückbleiben, da sie nicht mehr in den aus zwei Wagons bestehenden Zug passten, der von dort aus weiterfuhr. Alle anderen hatten sich auf Sitze, die Gänge und Gepäckablagen gequetscht und durchlebten herzliche und lustige sowie mit Klettereinlagen garnierte zwei Stunden. Nächster Halt und Umsteigepunkt des Zuges in dann Magdeburg.

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Nun, wir würden nicht durch Sangerhausen kommen, sondern leicht südlich daran vorbei laufen. Doch bevor wir die Straße nach Sangerhausen verließen, kamen wir durch Blankenheim, die Heimat des BSC Blankenheim 1920.

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