2 Reaktionen auf NSA-Ausspähaffäre

Auf einen solche Reaktion habe ich schon einige Tage gewartet, endlich ist sie da: In einem offenen Brief wenden sich 32 Schriftstellerinnen und Schriftsteller an Bundeskanzlerin Angela Merkel und fordern Aufklärung in der Ausspähaffäre von Bürgern. Außerdem widersprechen sie der Aussage der Kanzlerin, die meinte, Deutschland sei  kein „Überwachungsstaat“. „Leider doch“, antworten die Autorinnen und Autoren in ihrem Brief.

Berta & Platon

Die zweite Reaktion kommt von Joachim Gauck. Laut Süddeutsche. de äußerte sich der Bundespräsident gegenüber der Passauer Neuen Presse mit der Aussage: „Die Angst, unsere Telefonate oder Mails würden von ausländischen Nachrichtendiensten erfasst und gespeichert, schränkt das Freiheitsgefühl ein – und damit besteht die Gefahr, dass die Freiheit an sich beschädigt wird.“

Schade eigentlich

Tja, da habe ich die Ausschreibung, auf die ich aufgrund von Zeitmangel überhaupt kein Angebot eingeschickt hatte, nicht für mich entscheiden können. Da war meine Stimmung beim Eingang der Absage letzten Freitag dann doch ein wenig getrübt… Augenzwinker.Blumenschuhe

Liebe Regierung!

Selten war ich so enttäuscht, selten war ich so wütend auf Sie wie in den letzten Wochen! Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich jemals schlechter von Ihnen vertreten und geschützt fühlte. Selten sah ich bei Ihnen eine solche Ohnmacht. Selten fühlte ich mich von Ihnen mehr im Dunkeln gelassen, nie spürte ich ein solchen Misstrauen mir gegenüber. Nie nahm ich mehr Angst in Ihren Handlungen wahr, nie ein solches Duckmäusertum in Ihren Erklärungen und Ausführungen. Von Kompetenz nichts zu spüren. Niemals fühlte ich mich – vor allem auch durch Sie und Ihr Tun bzw. Nichttun – so in meiner Freiheit bedroht. Tatsächlich bin ich empört. Unter dem Vorwand der Sicherheit nehmen Sie uns die Freiheit.

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Dresden – Hannover – Wolfsburg

Es war mal wieder Zeit, nach Dresden zu reisen. Anlass war die dortige Jahresausstellung an der Hochschule für Bildende Künste, die am Freitag bei bzw. in den Werkstätten und Ateliers der Bildhauerinnen und Bildhauern begann. Und die übrigens noch bis 21.07. besucht an angeschaut werden kann.

Dresden1

Dresden2

Das hinten erleuchtete Fenster gehört zu den Ateliers der Klasse von Prof. Martin Honert.

Von Dresden ging es nach Hannover zu den Szenestudien des 2. Studienjahres an der Hochschule für Musik Theater Und Medien Hannover. Eine sehr zweigeteilte Veranstaltung was die vier gespielten Szenen angeht.

Und schließlich, auf dem Rückweg nach Berlin, noch ein Stopp in Wolfsburg beim Kunstmuseum Wolfsburg, um Christian Boltanskis Ausstellung „Bewegt“ anzusehen (noch bis 21.07.).

Wolfsburg

Ist eine strange City, dieses Wolfsburg. Gefühlt waren wir die einzigen, die die Stadt so verlassen haben, wie wir kamen: mit dem Zug und nicht mit einem Neuwagen. Aus fast allen Taschen der Anreisenden schauten neue Nummernschilder – kollektives Anschrauben am Nachmittag. Daher wurden wir auch nicht in der „Welcome Lounge“ am Hauptbahnhof empfangen.

Wen es aber in der dieser Woche noch einmal nach Wolfsburg verschlägt, der sollte sich dann tatsächlich Boltanskis Installation im Japangarten „Die Stimmen der verirrten Seelen“ des Museums ansehen. Dort ist es sehr friedlich – gerne hätte ich mich dort mit einer Decke wärmend den gesamten Tag hingelegt und den Glöckchen gelauscht – aus dem Museum den Herzschlag einer anderen Installation auch noch hörend.

Überhaupt präsentierte sich die gesamte Innenstadt wie ausgestorben. Doch auf dem Rückweg zum Bahnhof spielte uns das Glockenspiel am Rathaus „Freude schöner Götterfunken“.

Auf dem Gipfel des Großvenedigers

Groißvenediger

Am 27.06.2013 auf dem Großvenediger in Osttirol, Österreich. Weitere Bilder und ein wenig Text zu der Hochtouren-Woche gibt es hier: http://walk2realize.wordpress.com/category/grosvenediger-2013/