Dresden – Hannover – Wolfsburg

Es war mal wieder Zeit, nach Dresden zu reisen. Anlass war die dortige Jahresausstellung an der Hochschule für Bildende Künste, die am Freitag bei bzw. in den Werkstätten und Ateliers der Bildhauerinnen und Bildhauern begann. Und die übrigens noch bis 21.07. besucht an angeschaut werden kann.

Dresden1

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Das hinten erleuchtete Fenster gehört zu den Ateliers der Klasse von Prof. Martin Honert.

Von Dresden ging es nach Hannover zu den Szenestudien des 2. Studienjahres an der Hochschule für Musik Theater Und Medien Hannover. Eine sehr zweigeteilte Veranstaltung was die vier gespielten Szenen angeht.

Und schließlich, auf dem Rückweg nach Berlin, noch ein Stopp in Wolfsburg beim Kunstmuseum Wolfsburg, um Christian Boltanskis Ausstellung „Bewegt“ anzusehen (noch bis 21.07.).

Wolfsburg

Ist eine strange City, dieses Wolfsburg. Gefühlt waren wir die einzigen, die die Stadt so verlassen haben, wie wir kamen: mit dem Zug und nicht mit einem Neuwagen. Aus fast allen Taschen der Anreisenden schauten neue Nummernschilder – kollektives Anschrauben am Nachmittag. Daher wurden wir auch nicht in der „Welcome Lounge“ am Hauptbahnhof empfangen.

Wen es aber in der dieser Woche noch einmal nach Wolfsburg verschlägt, der sollte sich dann tatsächlich Boltanskis Installation im Japangarten „Die Stimmen der verirrten Seelen“ des Museums ansehen. Dort ist es sehr friedlich – gerne hätte ich mich dort mit einer Decke wärmend den gesamten Tag hingelegt und den Glöckchen gelauscht – aus dem Museum den Herzschlag einer anderen Installation auch noch hörend.

Überhaupt präsentierte sich die gesamte Innenstadt wie ausgestorben. Doch auf dem Rückweg zum Bahnhof spielte uns das Glockenspiel am Rathaus „Freude schöner Götterfunken“.

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