Die Schönheit der Gedanken

Die neue Platte von Actress läuft: Ghettoville. Zum ersten Mal. Ich denke nicht an Selbstmord. Ich denke aber, wenn man veranlagt ist, an Selbstmord zu denken, dann vielleicht bei dieser Platte. Düster kommt sie daher. Elektrobeats. „Don’t stop the music.“ Beim zweiten Hören finde ich die Platte sehr inspirierend und aufbauend. Weiterhin Elektrobeats. Sogar motivierend. Für die Musik sind Kopfhörer Pflicht.

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Ich dachte, es wird ein Erinnerungsabend an die Heimat, an Friedberg in Hessen. Ich dachte dies, zweifelte aber auch daran. Zu Recht. Es wurde ein Anstoß, sich zu erinnern. Nicht an Friedberg. Die Stadt ist Nebensache, nur ein Ort, der wahrscheinlich durch viele andere ersetzt werden kann. Der Autor bringt sich auch keinen Äppler mit an seinen Lesetisch. Rotwein muss diesmal für ihn und den Literaturkritiker reichen. Es geht um Kommunikation und Sprache. Um Erziehung, Beischlaf und das Leben überhaupt und an sich in einem kleinen Städtchen. Auch um GIs. Und um Erinnerungsfetzen, die immer mal wieder in einem selbst auftauchen, dann aber ebenso schnell wieder verschwinden. Die Kunst des Vergessens. Oder ist es Verdrängung? Kenne ich, denke ich. Der Autor hat Teile davon schriftlich festgehalten. „Das Schreiben ersetzt mir die Psychoanalyse.“ So ähnlich hat es mal ein berühmter amerikanischer Schriftsteller im Interview gesagt. Der deutsche Autor, auch er ist bekannt, sagt: „Gerne würde ich mal wieder einen normalen Roman schreiben.“ Der Kritiker schaut ihn die meiste Zeit etwas ratlos und fragend an.

 

Handicaps des Alltags

Kleine Kufen könnten helfen. Sind die nicht vorhanden, gilt bei Schnee auf den Gehwegen: Rollkoffer müssen getragen werden.

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Die Spree schließt sich

Das war gestern. Heute dürfte das Eis zusätzlich noch von einer Schneeschicht bedeckt sein.

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Fischende Künstler am Landwehrkanal

Keine Ahnung, wer sich da die Mühe gemacht hat. Vielleicht waren es Stadtangestellte, die die Aufgabe hatten den Landwehrkanal nach Müll zu durchsuchen und diesen rauszufischen? Und vielleicht dachte sich einer von denen: Wieso soll man nicht mal zeigen, was da alles so zum Vorschein kommt? Sozusagen „Kunst vom und am Kanal“. Vielleicht war es aber auch der „Fischer vom Landwehrkanal„.

Wie es auch gewesen sein mag, von der gegenüberliegenden Seite des Görlitzer Ufers an, über den Schlesischen Busch bis hin zur Puschkinallee hat jemand Fahrgeräte aufgestellt, die wohl aus dem Landwehrkanal stammen – die in ihm irgendwann versenkt worden waren. Angerostet, vermost und ein wenig mit Wassergestrüpp behangen.

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Eiskaltes Berlin

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Sportplätze: Stadion am Zoo in Wuppertal

Trotz Krankheit war die Anziehungskraft der Schwebebahn größer. Also ab in den Zug und auf ins nahegelegene Wuppertal.

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Bestimmt dreimal fuhr ich die Strecke in den an einer Stahlkonstruktion hängenden Betriebswagen entlang, in beide Richtungen. Mit einer Dauerkarte für die Region ist das kein Problem. Und Spaß hat es auch gemacht. Vor allem die Industrie in der Talsohle und inmitten der Stadt hatte es mir angetan. Auf das Firmengelände hinuntersehen zu können, kommt für mich dem Besuch eines Erlebnisparks gleich. Ich liebe es auch, durch Industrie- und Gewerbegebiete zu fahren. Es ist so spannend zu sehen, was es da alles gibt, was da alles produziert wird.

Und schließlich, direkt an der Schwebebahn gelegen, tauchte an einem Hang gelegen auch das Wuppertaler Stadion auf, ein unter Denkmalschutz stehender Bau. Durch eine Zaunlücke am oberen Teil konnte ich mein Foto vom Stadion am Zoo machen, der Spielstätte des Wuppertaler SV.

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Canaletto-Blick

Nach Canaletto – oder wie er zuvor hieß: Bernardo Bellotto.

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Dienstleistungen

Ehemalige…

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Sportplätze: Tempelhofer Feld

Der erste Besuch des Jahres auf dem Tempelhofer Feld liegt bereits hinter mir, das Ende der Unterschriftenaktion für ein Volksbegehren über die Zukunft des Feldes naht: Der 13. Januar wird der letzte Tag der Unterzeichnungsfrist sein. An diesem Tag sollen die Unterschriften auch an die Landeswahlleitung übergeben werden.

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Bisher sind nach Angaben von „Volksbegehren Tempelhofer Feld – 100% Tempelhofer Feld“ 130 600 Unterschriften (Stand: 05.01.14) abgegeben worden. Gebraucht werden 173 000. Da ist also noch einiges nötig, um überhaupt zu einem Volksbegehren zu kommen.

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Und die Zeichen, dass ein Volksbegehren für die Initiatoren, die die 100% Temeplhofer Feld wünschen, erfolgreich endet, sind gerade auch nicht günstig zu bezeichnen. Laut einer Forsa-Umfrage im November 2013 im Auftrag der Berliner Zeitung sprachen sich 59 Prozent der Befragten Berlinerinnen und Berliner für eine Teilbebauung mit Wohnungen, Gewerbeflächen und einem Neubau für die Zentral- und Landesbibliothek rund um eine große Parkfläche aus. Im Februar des letzten Jahres wünschten sich 57 Prozent noch, das Feld so zu belassen wie es ist.

2014

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Auftraggeberinnen und Auftraggeber, liebe Freunde und Bekannte,

Ihnen und Euch allen wünsche ich ein erfolgreiches, friedliches, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2014!
Alles Gute und herzliche Grüße,
Ihr/Eurer
Christoph (Berger)