Sportplätze: SG Dresdner Verkehrsbetriebe

image

Sportplatz der SG Dresdner Verkehrsbetriebe

Fischende Künstler am Landwehrkanal

Keine Ahnung, wer sich da die Mühe gemacht hat. Vielleicht waren es Stadtangestellte, die die Aufgabe hatten den Landwehrkanal nach Müll zu durchsuchen und diesen rauszufischen? Und vielleicht dachte sich einer von denen: Wieso soll man nicht mal zeigen, was da alles so zum Vorschein kommt? Sozusagen „Kunst vom und am Kanal“. Vielleicht war es aber auch der „Fischer vom Landwehrkanal„.

Wie es auch gewesen sein mag, von der gegenüberliegenden Seite des Görlitzer Ufers an, über den Schlesischen Busch bis hin zur Puschkinallee hat jemand Fahrgeräte aufgestellt, die wohl aus dem Landwehrkanal stammen – die in ihm irgendwann versenkt worden waren. Angerostet, vermost und ein wenig mit Wassergestrüpp behangen.

14-01-26_Rad_1

14-01-26_Rad_2

14-01-26_Rad_3

14-01-26_Rad_4

14-01-26_Rad_5

 

Sportplätze: Stadion am Zoo in Wuppertal

Trotz Krankheit war die Anziehungskraft der Schwebebahn größer. Also ab in den Zug und auf ins nahegelegene Wuppertal.

14-01-23_Wuppertal_1

Bestimmt dreimal fuhr ich die Strecke in den an einer Stahlkonstruktion hängenden Betriebswagen entlang, in beide Richtungen. Mit einer Dauerkarte für die Region ist das kein Problem. Und Spaß hat es auch gemacht. Vor allem die Industrie in der Talsohle und inmitten der Stadt hatte es mir angetan. Auf das Firmengelände hinuntersehen zu können, kommt für mich dem Besuch eines Erlebnisparks gleich. Ich liebe es auch, durch Industrie- und Gewerbegebiete zu fahren. Es ist so spannend zu sehen, was es da alles gibt, was da alles produziert wird.

Und schließlich, direkt an der Schwebebahn gelegen, tauchte an einem Hang gelegen auch das Wuppertaler Stadion auf, ein unter Denkmalschutz stehender Bau. Durch eine Zaunlücke am oberen Teil konnte ich mein Foto vom Stadion am Zoo machen, der Spielstätte des Wuppertaler SV.

  14-01-23_Wuppertal_2

Sportplätze: Tempelhofer Feld

Der erste Besuch des Jahres auf dem Tempelhofer Feld liegt bereits hinter mir, das Ende der Unterschriftenaktion für ein Volksbegehren über die Zukunft des Feldes naht: Der 13. Januar wird der letzte Tag der Unterzeichnungsfrist sein. An diesem Tag sollen die Unterschriften auch an die Landeswahlleitung übergeben werden.

14.01.05_tempelhoferfeld-0

Bisher sind nach Angaben von „Volksbegehren Tempelhofer Feld – 100% Tempelhofer Feld“ 130 600 Unterschriften (Stand: 05.01.14) abgegeben worden. Gebraucht werden 173 000. Da ist also noch einiges nötig, um überhaupt zu einem Volksbegehren zu kommen.

14.01.05_tempelhoferfeld-1

Und die Zeichen, dass ein Volksbegehren für die Initiatoren, die die 100% Temeplhofer Feld wünschen, erfolgreich endet, sind gerade auch nicht günstig zu bezeichnen. Laut einer Forsa-Umfrage im November 2013 im Auftrag der Berliner Zeitung sprachen sich 59 Prozent der Befragten Berlinerinnen und Berliner für eine Teilbebauung mit Wohnungen, Gewerbeflächen und einem Neubau für die Zentral- und Landesbibliothek rund um eine große Parkfläche aus. Im Februar des letzten Jahres wünschten sich 57 Prozent noch, das Feld so zu belassen wie es ist.

Sportplätze: Stadion Lichterfelde

Nach Anpfiff des Spiels war schnell klar was zu erwarten war und ja auch logisch ist: Die Regionalliga spielt nicht auf Bundesliganiveau, weder auf dem der 1. noch auf dem der 2. Eher so ein Samstagskick. Trotzdem war ich sehr angenehm überrascht bei meinem ersten Besuch des Stadions Lichterfelde, bei der Regionalliga Nordost-Begegnung zwischen BFC Viktoria 1889 e.V. Berlin und dem Berliner Athletik Klub 07 e.V.

13-08-03_StadionLichterfelde_01

Noch bevor ich meine Karte gekauft hatte, kam ich mit einem anderen Besucher ins Gespräch. Die Sicherheitsleute lachten und wünschten ein schönes Spiel. Es gab unterschiedlichste selbstgebackene Kuchen. Zwei Polizisten standen während des Spiels etwas abseits in der Kurve. Sie hatten sich einen schönen Schattenplatz gesucht. Die gesamte Atmosphäre war sehr familiär. In der Stadt hingegen tobte der Hipster Cup 2013 und das Internationale Berliner Bierfestival. Vor allem ersteres nicht mitbekommen zu müssen, war ich froh. Hipsters habe jeden Tag und Nacht in Massen vor der Haustüre.

13-08-03_StadionLichterfelde_02

Gegenüber der Haupttribüne konnte man im regelmäßigen Zeitintervall das Starten und Landen des ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 31 beobachten. Ich dachte dabei ständig an all die Urlauber, die nun in Staus auf den Autobahnen saßen. Am Montag ist in Berlin wieder Schulstart, das Ende der Sommerferien.

Ach ja: Das Spiel endete übrigens 1:1.

Sportplätze: Borxlebener SV 1990

Und wieder ist eine Grenze erreicht: Mit Borxleben hatten wir Thüringen erreicht und Sachsen-Anhalt hinter uns gelassen. Das nächste Bundesland würde dann bereits Hessen sein, wir kamen der Heimat näher.

Als wir ins kleine Borxleben kamen, laut dem Thüringischen Landesamt für Statistik zählte das Örtchen Ende 2011 etwa 300 Einwohner, war ich nicht nur von der Schönheit des Sportplatzes fasziniert, an den sich private Gärten schmiegten, wir wurden auch außerordentlich gastfreundlich empfangen.

Borxlebener SV 1990

Als wir am Vereinshaus des Borxlebener SV 1990 stehenblieben, damit ich meine Fotos machen konnte, fuhr aus der gegenüberliegenden Ausfahrt gerade ein Mann, der neben mir mit seinem Auto abbremste, um zu erfahren, woher wir kämen und wohin wir wollten. Den Knauf seines Schaltknüppels hatte er mit einem Fußball verziert, den er während unseres Gesprächs mit dem Daumen streichelte.

Es war Zeit für unsere obligatorische Pause und so fragte ich ihn, ob es in dem Ort eine Gaststätte gebe. Wenn das Vereinsheim nicht gerade renoviert worden wäre, hätten wir dort einkehren können.Aber es gebe noch einen Gasthof, der bereits geöffnet habe, dort würde es sogar Kuchen geben und er sei nur fünf Minuten entfernt. Perfekt!

Borxlebener SV 1990

Wir wünschten uns gegenseitig alles Gute, ich machte Bilder und der Mann fuhr davon. Als wir im Ortskern ankamen, hielt er wieder neben uns: Er sei schon einmal vorgefahren, leider habe sie geschlossen, die Gaststätte. Es gebe aber in Ickstedt, dem Nachbarort, ein Lokal, das bereits um 16.30 Uhr geöffnet habe. „Steigt ein, ich fahr euch gerade rüber“, so sein Angebot.

Wir mussten ablehnen. Die Gründe konnte der Mann gut verstehen. Er meinte allerdings auch, dass ihm abends in der Kneipe wahrscheinlich niemand glauben wird, wenn er erzählt, dass er zwei Typen getroffen hat, die von Berlin nach Frankfurt laufen.

Sportplätze: TSV 1885 Edersleben

Hm, zu Edersleben habe ich kaum Erinnerungen. Was ich ein wenig schade finde. Immerhin wurde der Ort erstmals 786 als Edieslebo urkundlich erwähnt. Und 1930 wurde dort laut wikipedia – dachte, ich könnte meine Gedächtnis darüber zu Erinnerungen anregen – das Skelett eines 475.000 Jahre alten Mammuts entdeckt. Das kann man sich heute im Spengler-Museum von Sangerhausen ansehen. 1952 eröffnet, gilt es als das erste zu DDR-Zeiten erbaute Museum.

Dunkel erinnere ich mich an Straßennamen. So kamen wir über die Karl-Marx-Straße nach Edersleben reingelaufen. Rechts bogen wir ab in die Karl-Liebknecht-Straße. Weiter hinter ging es auf den Friedrich-Engels Berg. Im Ort gibt es außerdem noch eine Ernst-Thälmann-, eine Walter-Rathenau- und eine Dr.-Külz-Straße. Ein politisches Statement des Ortes?

In der Karl-Liebknecht-Straße wurde ich übrigens meinen Müll der letzten Pause los, den ich nun schon mehrere Kilometer in der Hand mit mir spazieren trug. Wie wenig Mülltonnen es auf dem Land gibt. Die Mülltonne, die ich fand, war übrigens voll mit leeren, kleinen Kornflaschen, Kurzen also.

Und ein Bauer, der gerade um das Eck seines in der Dorfmitte liegenden Hofes lief, unterhielt sich kurz mit uns, erklärte, wie wir am besten weiterlaufen sollten. Es war eine freundliche Begegnung.

Das war es. Es hilft nichts, ansonsten bleibt alleine das Bild des Sportplatzes des TSV 1885 Edersleben übrig. Der lag direkt am Ortseingang.

 13-02-15_Edersleben

Sportplätze: Oberröblingen

In Riestedt wollte erst niemand mit uns sprechen. Die erste Frau, die wir ansprachen, drehte sich einfach um und verschwand im Haus. Bei den nächsten war es nicht so anders. Schließlich fanden wir doch eine Gruppe von vier Leuten, von denen uns einer sehr genau Auskunft geben konnte und erklärte, wo wir in dem Ort abzubiegen hätten, um sowohl die Umgehungsstraße als auch die Bahnlinie problemlos zu überqueren.

Das Besondere am Bahnübergang war, dass man seinen Wunsch, die Schienen zu überqueren, anmelden musste. Wir sollten rufen oder aber am Bahnhäuschen klingeln. Da schönes Wetter war und das Fenster zum Schalter- oder Kontrollraum offen stand, rief ich. Die Dienst habende Frau erklärte uns, wir müssten kurz warten, gleich komme ein Zug. Daraufhin öffnete sie die Schranken.

13-02-14_Oberroeblingen0

Direkt unter einer Brücke der A38 machten wir Pause. Es wunderte mich, wie ruhig es dort war. Obwohl die Autos und Lastwagen direkt über uns hinwegbrausten – wir waren direkt unter die Fahrbahn gestiegen. Unten konnten wir das Treiben der städtischen Entsorgungsbetriebe beobachten und wir fragten uns, ob dort alles mit rechten Dingen zugeht.

VfB Oberröblingen e.V.

VfB Oberröblingen e.V.

So kamen wir nach Oberröblingen, wo der VfB Oberröblingen e.V. zu Hause ist, zu dem ich leider keine Webseite gefunden habe.

VfB Oberröblingen e.V.

Der Sportplatz des VfB Oberröblingen e.V., einige Kilometer weiter hinten geht ein Regenschauer runter

Sportplätze: BSC Blankenheim 1920

Am Abend zuvor hatten wir in einer unsäglich schlechten Dönerbude in der Lutherstadt Eisleben Pizza gegessen. Eines meiner Lieblingsgerichte war durch haufenweise Gouda verhunzt werden, der mir daraufhin schwer im Magen lag. Während wir in dem Imbiss gesessen hatten und wenigstens das Hungergefühl vertrieben haben, hatte es angefangen zu schneien.

Bald würden wir Sangerhausen passieren. An der Stelle hat man etwa die Hälfte des Weges von Frankfurt am Main nach Berlin hinter sich – reist man mit Regionalzügen. Am Bahnhof Sangerhausen muss man auf diesem Weg dann umsteigen – es ist einer der leblosesten Bahnhöfe, die ich je gesehen habe.

Als wir vor Silvester mit der Bahn nach Berlin fuhren, mussten hier einige Reisende zurückbleiben, da sie nicht mehr in den aus zwei Wagons bestehenden Zug passten, der von dort aus weiterfuhr. Alle anderen hatten sich auf Sitze, die Gänge und Gepäckablagen gequetscht und durchlebten herzliche und lustige sowie mit Klettereinlagen garnierte zwei Stunden. Nächster Halt und Umsteigepunkt des Zuges in dann Magdeburg.

13-02-13_Blankenheim

Nun, wir würden nicht durch Sangerhausen kommen, sondern leicht südlich daran vorbei laufen. Doch bevor wir die Straße nach Sangerhausen verließen, kamen wir durch Blankenheim, die Heimat des BSC Blankenheim 1920.

13-02-13_Blankenheim2

Sportplätze: VSG Helmsdorf

Von Zabenstedt ging es weiter nach Heiligenthal. Bei der Agrargenossenchschaft Helmsdorf kauften wir einige Äpfel, die wir uns auch direkt dort an der Kreuzung schmecken ließen. Der nächste Ort würde Polleben sein. Auf dem Weg dorthin würden wir freien Blick auf einige Kaliberge haben.

Doch davor sah ich noch den Fußballplatz des VSG Helmsdorf e.V.

13-02-12_Helmsdorf

Next Page →